Regenwassernutzung
Regenwasser wird mit zunehmender Versiegelung von Flächen direkt abgeleitet und kann nicht ins Grundwasser versickern. Die Umwelt und wir selbst werden durch die Deregulierung des Wasserhaushaltes der Flüsse stark gefährdet. Unser Trinkwasser wird durch erhöhten Trinkwasserbedarf immer knapper und durch erhöhten Aufwand für die Gewinnung immer teurer. Die Abgaben für ungenutzt abgeleitetes Regenwasser steigen ständig. Nutzen Sie was vom Himmel fällt.
Um für den Umgang mit Niederschlagswasser sinnvolle Lösungen zu finden und technisch professionell umzusetzen, müssen unterschiedliche Fachdisziplinen an einer Stelle zusammengeführt werden.
Wir sagen Ihnen wie Sie dieses kostenlose Gut für sich nutzen können.
Man hört es in den Nachrichten und liest es in den Zeitungen: Unser Trinkwasser wird durch erhöhten Wasserbedarf immer knapper und durch erhöhten Aufwand für die Gewinnung und Aufbereitung immer teurer. Die Abgaben für ungenutzt abgeleitetes Regenwasser steigen ständig. Die individuelle Information liefert die Wasserrechnung: Wieder wird ein höherer Betrag vom Konto abgebucht. Dem ist abzuhelfen: Durch bewußten und schonenden Umgang mit unserem Trinkwasser und durch Nutzung nicht versiegender Ressourcen, Regenwasser zur Verwendung als Nutzwasser!
Noch obliegt diese Verantwortung jedem einzelnen. In manchen Bundesländern gibt es allerdings schon Verordnungen, die die Regenwassernutzung bei Neubauten vorschreiben. Dabei ist es nicht mit der Sammlung von Regenwasser in einer Zisterne getan. Unsere modernen Lebensverhältnisse verlangen perfekte Systeme.
Darstellung einer Regenwasseranlage:
Filtern vor dem Regenwasserspeicher:
Ein Wirbel-Feinfilter filtert das Regenwasser im Erdreich vor dem Einlauf in den Speicher. Mehrere Fallrohre können zusammengeführt und bis zu 500 m² überdachte Fläche angeschlossen werden. Ein Filtersieb aus feinem Edelstahlgewebe reinigt das Regenwasser. Der Schmutz wird permanent vom Sieb abgespült und von einem kleinen Teil des Wassers in die Kanalisation geschwemmt.
Das Hauswasserwerk schaltet sich bei Bedarf ein und versorgt die Verbrauchsstellen.
Ausführung mit Trinkwassernachspeisemodul:
Die Pumpe ist über ein Dreiwegeventil mit der Saugleitung und mit dem Zwischenbehälter verbunden. Der Zwischenbehälter wird an das Trinkwassernetz angeschlossen. Im Automatik-Betrieb saugt die Pumpe bei Bedarf das Regenwasser aus demTank.
Bei Regenwassermangel (leerer Tank) wird die Saugleitung automatisch auf Trinkwasserbetrieb umgeschaltet, d.h. die Pumpe saugt Wasser aus dem Zwischenbehälter. Die Umschaltung der Saugleitung erfolgt durch das motorgetriebene Dreiwegeventil. Gesteuert wird die Umschaltung automatisch durch die Steuereinheit.
Ausführung mit Trinkwassernachspeisung in den Erdtank:
Wenn der Tank leer ist, fließt über ein Magnetventil automatisch eine begrenzte Menge Trinkwasser in den Tank. Die Leitung für den Trinkwasserzulauf muß großß genug sein, damit kein Rückstau entsteht. Der Einlauftrichter (gem. DIN 1988) muß höher sitzen als die Oberkante des Tanks!
Die Regenwasserleitungen dürfen an keiner Stelle direkt mit dem Trinkwassernetz verbunden werden. Alle Leitungen und Zapfstellen für Regenwasser müssen deutlich gekennzeichnet werden.